December 12, 2016; tb

So kann man kurz den Programmierkurs für Schülerinnen zusammenfassen, der im Oktober an der Universität Konstanz im Rahmen des SFB-TRR 161 stattfand. Einmal die Woche trafen sich 10 Mädchen von verschiedenen Schulen in und um Konstanz, um bei Thomas Ningelgen, einem ambitionierten, frisch pensionierten Lehrer des Heinrich-Suso Gymnasiums, den Einstieg ins Programmieren zu wagen.

Mit Hilfe der Programmiersprache „Processing“, die am MIT entwickelt wurde und von vielen Künstlern und Mediengestaltern verwendet wird, waren alle schnell in der Lage das neue Wissen über Variablen, Arrays, Schleifen und Verzweigungen umzusetzen und wunderschöne Grafiken zu erzeugen. Mit viel Spaß wurde an den Programmen gefeilt und dabei beobachtet, wie sich die Grafiken veränderten.  

 „Ein schöner Moment ist immer, wenn man an ihren Gesichtern sieht, daß sie es begriffen haben“ sagte Thomas Ningelgen. Solche Momente gab es viele, denn die Mädchen waren richtig gut.

Zum Abschluss des Kurses gab es noch eine Demonstration von e-David. Der Malroboter demonstrierte eindrucksvoll, daß er in der Lage ist mit Farben und Pinsel echte Bilder zu malen und diente so als praktisches Beispiel für eine Anwendung der Informatik. Danach trafen sich die Mädchen noch zu einer lockeren Inforunde bei Tee und Muffins mit Christin Schätzle, Doktorandin im Projekt D02, Jennifer Erfkämper, DV-Systemtechnikerin im Kommunikations-, Informations- und Medienzentrum der Universität und Claudia Widmann, ehemalige Systemingenieurin aus dem Anlagenbereich. Sie berichteten über ihre Erfahrungen als Frauen in einer immer noch von Männern dominierten Informatik Welt und motivierten dabei die Mädchen die Berufe, die mit Informatik zu tun haben bei der Berufswahl nicht außer Acht zu lassen. Denn Programmieren ist nicht allein Männersache!

Auf Grund der vielen positiven Feedbacks ist geplant, den Kurs auch nächstes Jahr wieder anzubieten.


Feedback der Teilnehmerinnen:

„Die Idee mit einem Kurs nur für Mädchen war sehr gut.“

„Es war gut, daß wir viel ausprobieren konnten, also es praxisnah war und nicht so viel Theorie. Außerdem war es gut graphische Sachen zu machen und nicht so viel mit Mathematik.“

„Der Kurs könnte länger gehen.“


 

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